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Physiotherapie

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Mobilisationstechniken

Mobilisationstechniken (mobilization technique), physiotherapeutische Methoden zur Muskelentspannung u. -dehnung, Normalisierung des Muskeltonus u. Verbesserung der Beweglichkeit wie Bewegen unter Traktion (Ziehen), Gleitmobilisation usw. (aufgeführt unter Quelle s.u.) Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/mobilisationstechniken Video (Hinweise zur Chiropraxis):  https://www.youtube.com/watch?v=Tacipwa-tqw&list=PL_4Y-0DCGd7f7ZyhKqjE6uRZN51kqY2dJ - Zugriff 13.08.20

Muskelentspannung, progressive (PMR)

Muskelentspannung, progressive (PMR) (muscle relaxation, progressive), Relaxationstechnik mit der versucht wird, die Muskelspannung zu spüren und folgend den Muskel zu „entspannen“. Man nutzt den Effekt, dass die Entspannung von Muskelgruppe zu Muskelgruppe übertragen wird und letztlich auf den gesamten Körper ausstrahlt. Die Übungen werden vorwiegend im Liegen ausgeführt, mit der rechten Hand beginnend und weiter…

Muskelerschlaffung

Mukelerschlaffung (muscle relaxation) →Muskelrelaxation

Muskelverhärtung

Muskelverhärtung (Muskelhartspann, Myogelose) (muscular induration), anhaltende Verspannung der Muskulatur (reflektorischer Dauertetanus) durch Überbelastung, Fehlhaltung oder seltener durch Nerveneinklemmung und Arthrose. Maßnahmen: Massage, durch Wärme lokale Durchblutung anregen, bei schwerer Muskelverhärtung entzündungshemmende Mittel anwenden, aber vor allem sollten die zur Verhärtung führenden Ursachen beseitigt/vermieden werden. Nach exzentrischem Krafttraining kommt es zu einer Muskelschädigung, die von einer…

Muskelverkürzung

Muskelverkürzung (muscle shortening), hier ist nicht die Verkürzung bei isotonischer Muskelkontraktion gemeint, sondern eine bestimmte Veränderung der Grundspannung (Tonus) des Muskels bis zur schmerzhaften Dauerspannung, die durch eine reflektorische Dauererregung aufrechterhalten wird (→Muskelspindel). Im Extremfall führt sie zu schmerzhaften Fehlhaltungen und Bewegungseinschränkungen (Muskelkontraktur). Bei der Auswahl sportlicher Übungen sind die unterschiedlichen Muskelstrukturen zu beachten. So…

Myogelose

Myogelose (myogelosis) →Muskelverhärtung  

Physiotherapie

Physiotherapie (physio-therapy), griech. phýsis „Natur“/"Körper" und therapeía „das Dienen“ = Pflege des Körpers; medizinische Verfahren zur Vorbeugung, Behandlung und Wiederherstellung mittels physikalischer und manueller Therapie, Naturheilverfahren und der Balneo- und Klimatotherapie. Die Physiotherapie wird interdisziplinär in den verschiedenen medizinischen Fachgebieten eingesetzt u.a. auch in der Sportmedizin. Leitbild der Physiotherapeuten im DOSB (2016): https://cdn.dosb.de/user_upload/Leistungssport/Bilder/Poster_Leitbild_Physio_DINA2_20160907_Ansicht.pdf Oberstes Ziel…

Postisometrische Relaxation

Postisometrische Relaxation (PIR oder CRS-Methode) (post-isometric relaxation), „Dehnung nach isometrischer Kontraktion“, effektive Form des Stretchings nach dem CRS-Prinzip (contract-relax-stretch). Hierbei wird der Muskel isometrisch maximal bis 10 (30) Sekunden angespannt, danach die Spannung gelöst, um innerhalb von 2-3 Sekunden bis zum leichten „Dehnschmerz“ 10-30 Sekunden zu dehnen. Es werden drei Wiederholungen empfohlen. Die Anwendung setzt…

Regenerationsmaßnahmen

Regenerationsmaßnahmen (regeneration measures), Maßnahmen zur Wiederherstellung der psycho - physischen Leistungsfähigkeit durch Ernährung, Entspannung und physiotherapeutische Maßnahmen (Martin et al. 2001) oder nach pädagogischen, medizinisch-biologischen und psychologischen Aspekten geordnet (bei Weineck, 2002). Schlaf ist dabei die beste und wichtigste Maßnahme zur Regeneration. Ferner sollte das Tagesregime (→Duales System) und die Gestaltung der Mikrozyklen beachtet werden.…

Relaxation

Relaxation (relaxation), lat. relaxatio „Entspannung, Erleichterung, Erlösung, Erholung“; in der Naturwissenschaft der Übergang eines Systems in seinen Grundzustand; in der Medizin die Entspannungsphase der Herzkammern und die Entspannung, die Erschlaffung von Muskeln und Sehnen nach aktiver oder passiver Anspannung. Bei der Muskelkontraktion gleiten die Aktin- und Myosin-Filamente (Gleitfilamenttheorie) ineinander, was zu einem gewissen Spannungszustand des…

Relaxation, längenkonstante

Relaxation, längenkonstante (relaxation, lengthen-constant), Abnahme der elastischen Spannung bindegewebiger Strukturen bei konstanter Dehnung, die auf der viskoelastischen (teils elastisches und teils viskoses Verhalten) Eigenschaft des Bindegewebes beruht. Gleichzeitig nimmt bei konstanter Spannung die effektive Länge dieser kollagenen Strukturen zu. Während auf einen kurzen Impuls die Faszien zurückfedern (Rebound Effekt), richten sich die molekularen Bestandteile (Kollagenfasern)…

Relaxation, postisometrische (PIR)

Relaxation, postisometrische (PIR) (relaxation, post-isometric), Physiotherapeutische Behandlungsmethode, Dehnungsverfahren nach dem CRS-Prinzip (contract-relax-stretch), das davon ausgeht, dass Muskeln nach einer Anspannung (nach isometrischer Kontraktion) kurzfristig weniger Grundspannung (Tonus) als zuvor aufweisen. So wird nach einer Anspannung des Muskels bis zu 10 Sekunden („anspannen!“) etwa 2-4 Sekunden entspannt („lockerlassen!“) und danach sanft bis zur Endposition gedehnt und…

Relaxation, progressive

Relaxation, progressive (relaxation,progressive)  →Muskelentspannung, progressive

Relaxationstechniken

Relaxationstechniken (relaxation techniques), Sammelbegriff für psychosomatische Verfahren zur Entspannung wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, konzentrative Entspannung. →Psychoregulation, →Aktivationsregulation Im Sport werden psychoregulative Verfahren eingesetzt – kurzfristig zur besseren Konzentration unmittelbar vor dem Wettkampf, zur verbesserten Regeneration in Wettkampfpausen und nach dem Wettkampf, langfristig, um größere Gelassenheit gegenüber Trainings-/Wettkampfstress (→Stress) zu entwickeln und sich weitere Selbstregulationstechniken…

Rückenbeschwerden

Rückenbeschwerden (pain in the back), Beschwerden im Rücken mit vielfältigen Ursachen „Eine der möglichen Ursachen ist aufs engste mit unserer Stammesgeschichte verbunden. Der Weg von der stabilen Vierpunkt-  zur instabilen Zweipunkt -Unterstützung mit ständiger Körperschwerpunkt-Verlagerung erfordert zur Aufrichtung und Balance von Rumpf und Kopf viel Haltearbeit, die eine gute Ausdauer-Leistungsfähigkeit voraussetzt. Sie ist jedoch –…

Rückenmuskulatur

Rückenmuskulatur (back musculature), System von längeren und kürzeren Muskeln, die z.T. auf die Extremitäten und den Schultergürtel wirken, im Wesentlichen aber als autochthone (von selbst wirkende) Rückenmuskeln die Wirbelsäule strecken. Dazu zählt ein medialer Strang aus kurzgliedrigen Muskelketten und der kräftige laterale Strang des Rumpfaufrichters (m. erector spinae), der aus dem langen Rückenmuskel (m. longissimus)…

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen →Rückenbeschwerden, →Kreuzschmerzen, →Rückenschule

Rückenschule

Rückenschule (back school), Begriff aus der Medizin zur Prävention von Rückenschmerzen. Kurse und Lehrmittel (Bücher, Videos), die informieren und anleiten, wie sich durch belastungsreduziertes und wirbelsäulengerechtes Bewegungsverhalten Rückenschmerzen verringern oder vermeiden lassen. Indem ca 80% der Deutschen "Rücken" haben, ist die Rückenschule die einzige "Schule", die viele Menschen ein Leben lang begleitet. Als Konzept gibt es…

Sportmassage

Sportmassage (sport massage), Teilbereich der Physiotherapie, Anwendung der Massage auf die Belange des Sports. Sportliche Bewegung ist an die Funktionstüchtigkeit der Muskulatur gebunden. Dabei ist Massage deren spezifische physikalische Therapie, besonders zur speziellen Lockerung der Muskulatur und Wiederherstellung, lokal und zielorientiert als Vor- oder Nachbehandlung bei sportlicher Tätigkeit. Damit ist sie von allgemeinen Massagen zu…

Stützpunkttrainer

Stützpunkttrainer (base coach), a. Trainer, der in einer Sportart im Auftrag des Dachverbandes (Bundesstützpunkt) oder des Landes (Landesleistungszentrum) folgende Aufgaben realisiert: Ausbildung (u.a. →Talentsuche) und Betreuung der Leistungskader in Training und Wettkampf, Planung und Auswertung des Trainings, Zusammenarbeit mit Vereinen und Fördereinrichtungen (Sportschule, Olympiastützpunkt), Mitarbeit am Regionalkonzept. b. ein variabel einsetzbares und platzsparendes Multifunktionsgerät, dass…