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Lernen

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Grundfertigkeiten

Grundfertigkeiten (basic skills), allgemein die in einer Kultur von Familie, Kindergarten und Schule vermittelten Ferigkeiten wie Sprechen und Verstehen der Muttersprache, Lesen, Schreiben, Beherrschen der Grundrechenarten bis zur Kenntnis der Währung, der Verkehrsregeln und anderes (nach WIKIPEDIA). Im Schwimmen motorische Fertigkeiten, die am Ende der ersten Etappe der Grundausbildung (Anfängerunterricht) beherrscht werden sollten: Tauchen, Springen,…

Guidance

Guidance (engl.), „Anleitung, Führung, Beratung“, in der Sozialpsychologie Oberbegriff für vielseitige, differenzierte Fürsorge- und Sozialarbeit, die vor allem als  Beratung und Therapie speziell institutionalisiert sind (Roche Lexikon,2004, S- 384). Es handelt sich um Verfahren bei der Vermittlung von Handlungen, wonach durch mechanische, visuelle oder akustische Hilfsmittel die Bewegungsausführung so gelenkt wird, dass sie nicht vom…

Habituation

Habituation (habituation), lat. habituari „mit etwas behaftet sein“, allmähliches Verschwinden einer durch einen Reiz ausgelösten Reaktion, das Nachlassen instinktiver Antwortreaktionen (Clauß, 1976, S. 220) und somit erlernte Verhaltensunterdrückung. Ein gutes Beispiel ist der Brillenträger, der seine auf der Nase sitzende Brille sucht. Gegensatz: →Potenzierung, →Sensibilisierung Habituation ist eine Grundlage des einfachen Lernens sportlicher Bewegungen (→Lernen,…

haptisch

haptisch (haptic), griech. haptόs „fühlbar“,  haptikόs „zum Berühren geeignet“; den Tastsinn betreffend, aktiv greifbar (dementgegen passive Wahrnehmung mechanischer Reize = taktile Wahrnehmung) mit folgenden Wahrnehmungsaspekten: haptische →Sensitivität (Bestandteil der Oberflächensensibilität, Wahrnehmung mechanischer Reize in Form von Druck, Vibration und Gewebsdehnung) Propriozeption (Tiefensensibilität, Fähigkeit die Stellung der Gliedmaßen und die Lage des eigenen Körpers im Raum…

Hauptfehler

Hauptfehler (major fault), das Qualitätsmanagement in der Wirtschaft unterscheidet kritische Fehler, Hauptfehler und Nebenfehler. Der Hauptfehler wird dabei zwar als nicht kritisch gesehen, kann aber zum Ausfall führen. Beim Erlernen sportlicher Bewegungen stellt der Hauptfehler das wesentliche Hindernis dar, da er die Grundstruktur der Bewegung beeinflusst. Er kann verursacht werden durch eine falsche Vorstellung von…

Hermeneutik

Hermeneutik (hermeneutics), (griech. hermēneúein ‚erklären‘, ‚auslegen‘, ‚übersetzen‘), Erfassen des Sinns von Aussagen (als Text oder Rede), indem man sich mit den Inhalten einer Aussage auseinandersetzt, wobei eigene Erkenntnisse mit einfließen, auch als Wissenschaft vom Verstehen bezeichnet. Das Ziel ist, die eigene Position zu prüfen, gegebenenfalls zu korrigieren, aber letztlich zu stärken. Hermeneutische Deutungen erfolgen in…

Hilfsgeräte

Hilfsgeräte (ancllaryi equipment), Geräte mit helfender oder sichernder Funktion im Unterricht/Training, wie z.B. Stangen, Ringe, Reifen, Schwimmsprosse, Tauchgegenstände. Hilfsgeräte erleichtern das Erlernen (und Lehren) des Schwimmens, helfen Training oder Unterricht interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Eine zu starke Anwendung kann aber auch fehlerhaft sein. Deshalb ist bei ihrem Gebrauch immer vom Leistungsvermögen und dem Stand…

Hippocampus

Hippocampus (hippocampus), griech. hippokampos „Seepferdchen“; medial gelegener Teil des Großhirns mit großer Bedeutung für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis. Aus der Flut an Informationen werden nicht relevante Strukturen ausgesondert. Das Gehirn bleibt auch noch im Alter veränderbar (Erickson laut einer Pressemitteilung der University of Illinois in Champaign-Urbana, n-tv vom 1.02.2011).…

Hirnrinde

Hirnrinde (cortex), hier: Großhirnrinde (cortex cerebri) als „Zentralcomputer“ des Menschen für die komplexen motorischen Fertigkeiten, die Steuerung unbewusst durchgeführter Bewegungen, die Verarbeitung wichtiger Informationen von den Sinnesorganen für das Feld der Assoziationen (→Denken, →Lernen, →Erinnerung, →Sprache und →Persönlichkeit). →Cortex, →Gehirn, →Prinzip der funktionalen Asymmetrie Inzwischen wird angenommen, dass Erinnerungen nicht im Hippocampus, sondern in der…

Idealtechnik

Idealtechnik (ideal technique), Technikleitbild, →Zieltechnik

Imitation

Imitation (imitation), lat. imitatio „Nachahmung“ oder „Nachbildung“; auch Nachvollziehung, beabsichtigte oder unbeabsichtigte Nachahmung von Verhaltensweisen als wesentliche Grundlage zum Erwerb sozialen Verhaltens. Die Imitation ist besonders bei Kindern bedeutsam, um die Sprache zu erlernen. Ein ausgeprägtes Nachahmungsbedürfnis hilft beim Erlernen elementarer Bewegungsformen. Imitation ist abhängig von der Häufigkeit der Verhaltensbeobachtung, der emotionalen Beziehung zur imitierenden…

Imitationslernen

Imitationslernen (imitation learning), Bewegungslernen durch Nachahmen. Imitation mittels Imitationsübungen. Nach Roth (2011) beeinflussen das Nachahmen optische Informationen am effektivsten, gefolgt von taktilen und akustischen Informationen (→Sinnesorgane).  Bei entsprechenden Lernvoraussetzungen können im Schwimmen in der Anfängerausbildung auf Anhieb gelernt (nachgemacht) werden: ·          Raddampfer, Ruderboot und Hubschrauber (Beschreibung bei Reischle „swim stars“) ·          Grobkoordination Rücken ·          Rolle…

Imitationsübung

Imitationsübung (imitational exercise), der Struktur der Zieltechnik (z B. einer Schwimmtechnik) angenäherte Übungsform. Durch Imitieren der Schwimmbewegung an Land kann die Lernzeit beim Erlernen/→Korrigieren von Schwimmtechniken verkürzt werden. An Geräten können bestimmte Phasen des Bewegungsablaufs zur Verbesserung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten (→Kraft, →Abdruck, Zuggeschwindigkeit) verbessert werden. Dabei ist im Sinne der Imitation eine hohe…

induktiv

induktiv (inductively), lat. inducere „herbeiführen, veranlassen, einführen“; in der Philosophie von einem beobachteten Phänomen auf eine allgemeine Erkenntnis schließen. So wird beim induktiven Denken vom Einzelnen auf das Allgemeine geschlossen. Induktiv und deduktiv sind auch verschiedene Forschungsansätze, entweder man leitet aus eigener Forschung durch seine Theorie ab (induktiv) oder setzt sich mit einer bereits vorhandenen…

Informationsverarbeitung

Informationsverarbeitung (information processing), Allgemein das "organisierte Erfassen, Speichern, Bearbeiten und Ausgeben von Informationen nach vorgegebenen Verfahren", wobei oft Daten und Informationen synonym gebraucht werden (Kemper in Gabler Lexikon). In der Psychologie die Aufnahme von Reizen (Informationen) und die weitere Verarbeitung im Gedächtnis durch Schemabildung, Speichern, Erinnern und Vergessen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Chemie…

Inhibition

Inhibition (inhibition), lat. inhibere „hemmen‚ unterbinden‚ anhalten“; Allgemein die Unterdrückung der Wirkung eines Stoffes oder die Verlangsamung eines Prozesses(z.B. der Löscheffekt bei der Feuerwehr). Als Hemmung in der Neurophysiologie die Abnahme der Erregbarkeit der Nervenzellen, Blockade von Rezeptoren oder Enzymen bis zu Blockierungen von Verhaltensweisen. Die Inhibition ist zusammen mit dem Arbeitsgedächtnis die Grundlage der kognitiven…

Instruktion

Instruktion (instruction), lat. instruere „vorbereiten, unterweisen, unterrichten, anweisen“, Partizip instructus; Handlungsanweisung mit den Merkmalen: aktivierte Sinnesmodalität, Inhalte, formale Gestaltung und Ziel, auch synonym mit „Unterrichten“ gebraucht. So wird z.B. das direkte Unterrichten in der Pädagogik als „direkte Instruktion“ bezeichnet, ein anspruchsvolles Unterrichtskonzept, das sich von „Frontalunterricht“ und „lehrerzentriertem Gespräch“ unterscheidet. Indem das Erlernen und Vervollkommnen…

Instruktion, programmierte

Instruktion, programmierte →Lernen, programmiertes

Intellekt

Intellekt (intellect; brain power), lat. intellectus „Erkenntnisvermögen, Einsicht, Verstand“; Denkvermögen →Intelligenz, →Verstand

Intelligenz

Intelligenz (intelligence) , von lat. inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen“; unterschiedliche Erklärungsversuche; einmal Bezeichnung für Gruppe von Intellektuellen, in der Psychologie übergeordnet für geistige Leistungsfähigkeit: die Fähigkeit, flexibel und schnell Situationen zu meistern, wobei das Denkvermögen (Intellekt) eine maßgebliche Rolle spielt. →Intelligenz, künstliche Die Intelligenz wird mittels Intelligenztests gemessen, die auf Faktoren wie Sprachvermögen,…