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Freistilschwimmen

Freistilschwimmen (freestyle swimming), in der Kurzform „Freistil“, Wettkampfdisziplin, eigentlich „freie Schwimmart“, wobei in der Wettkampfpraxis grundsätzlich Kraul als schnellste Schwimmart geschwommen wird. Mit acht Disziplinen je Geschlecht ist das Freistilschwimmen im Olympischen Schwimm-Programm am meisten mit einer Bandbreite von 50 m bis 10 km vertreten.

Freistilstaffel

Freistilstaffel (relay freestyle), in den olympischen Schwimmdisziplinen 4 x 100m und 4 x 200m Freistil. Im Rettungssport Mannschaftsdisziplin bei den Masters über 4 x 50 m (ab AK ∑200).  

Freiwasserschwimmen

Freiwasserschwimmen (Open Water Swimming), leistungsorientiertes Schwimmen in natürlichen offenen und künstlichen Gewässern, wie z.B. Flüssen, Seen, Ozeanen oder Kanu-/Ruderstrecken und eigenständige Gruppe in der Fachsparte Schwimmen des DSV.

Freiwasserschwimmer

Freiwasserschwimmer (open water swimmer), Schwimmer, der sich dem Freiwasserschwimmen verschrieben hat. Der Freiwasserschwimmer sollte die Unterschiede zum Beckenschwimmen kennen und berücksichtigen. Das trifft besonders auf Wettkämpfe mit einer Streckenlänge über 5 Kilometer zu, aber auch bei Rennen in Gewässern mit Strömung. Dazu braucht er: das notwendige Alter und Reife, die geistige Flexibilität, trotz vor dem…

Freizeit

Freizeit (leisure), Zeit außerhalb von Schule/Studium/Arbeit zur Befriedigung kultureller und geistiger Bedürfnisse, Erholung, Unterhaltung, Geselligkeit und zum Sport. Notwendige Verrichtungen wie Essen, Hausarbeit, Körperpflege fallen nicht unter Freizeit. Freizeit ist entschieden mehr als nur „Abwesenheit von Arbeit/Schule/Studium“. Nach einer Sportbefragung (2014/15) in Deutschland beschäftigt sich fast ein Drittel der Deutschen in seiner Freizeit am liebsten…

Freizeitsport

Freizeitsport (leisure sports, recreational sports), sich zunehmend entwickelnder Bereich des Sports, der den Bedürfnissen der Menschen nach Regeneration, Rekreation, Kommunikation, Interaktion und Emanzipation nachkommt, was sich schon in der Vielzahl der Begriffe äußert (Ausgleichssport, Breitensport, Gesundheitssport, Volkssport, Massensport usw.). Der Freizeitsport unterscheidet sich vom Breitensport, durch seine nicht an Wettkämpfe gebundene, vorrangig erlebnisreiche und freud-…

Fremdbild

Fremdbild (strange image), das Bild, das andere von einem haben, im Gegensatz zum Selbstbild. Fremd- und Selbstbild sind Bestandteile der interpersonellen Wahrnehmung (haben also nichts mit Tatsachen zu tun, sondern sind subjektiv gefärbt) und stimmen häufig nicht überein, d.h. der Sportler kann von sich ein anderes Bild haben als sein Trainer über ihn. Da wir…

Fremdwahrnehmung

Fremdwahrnehmung (perception) →Fremdbild

Frequenz

Frequenz (frequency) →Zugfrequenz

Frequenz-Vortrieb-Verhalten

„Frequenz-Vortrieb-Verhalten“ (frequency-propulsion-performance), Verhältnis zwischen Zugfrequenz und Zyklusweg als wesentliche Kenngrößen der Bewegungsausführung bei definierten Schwimmgeschwindigkeiten. Bewegungsfrequenz und Zyklusweg sind stets ein Ergebnis der Ausprägung und Veränderung von innerzyklischen Technikparametern in Wechselwirkung mit anderen, vor allem konditionellen Leistungsfaktoren (Walther, 1985). Topschwimmer schwimmen verschiedene Geschwindigkeiten bei veränderten Frequenzen, aber annähernd gleichen Zykluswegen (Küchler 2000, Rudolph 2014, Seifert…

Frequenzfalle

  „Frequenzfalle“ (techn.: waveltrap; „trap of frequency“), Begriff aus der Rundfunktechnik, hier der Umstand im Schwimmen, dass eine weitere Erhöhung der Bewegungsfrequenz kaum noch Vortrieb bringt, da wegen nachlassender Kraft der Zyklusweg so gering ist, dass fast nur noch „am Ort gerührt“ wird. Die Ursache ist oft ein zu steiler Anstieg des Zyklusindex. Deutliche Leistungssteigerungen…

Frequenzierung

Frequenzierung (neural frequency), Abstufung der Impulsfrequenz bei der finalen Erregung der Muskelzelle (ST Fasern mit kleinen Motoneuronen und niedriger Erregungsschwelle, schwächere FT Fasern und schnelle FT-b Fasern mit starken Motoneuronen und hoher Erregungsschwelle →Muskelfasertypen). Die Frequenzierung ist zusammen mit der Rekrutierung die Grundlage der intramuskulären Koordination. Bei Dauerkontraktionen beträgt die Frequenz 10-30, bei schnellkräftigen Bewegungen…

Frequenzschnelligkeit

Frequenzschnelligkeit (frequency speed) →Schnelligkeit, zyklische oder lokomotorische

Freude

Freude (pleasure), Gefühlserlebnis; dass alle seelischen Bereiche durchdringt und zunächst als spontaner Ausbruch weder als gut noch schlecht zu werten ist, aber das Leben „leichter“ machen kann. Erst wenn die Freude zu negativen oder positiven Verhältnis zur geltenden Moral führt (Schadenfreude bzw. Siegesfreude), kommt ihr eine wertende Komponente zu (WIKIPEDIA). Wir erleben verschiedene Facetten der…

Freundschaft

Freundschaft (friendship), soziale Beziehung zwischen Menschen (einzeln oder Gruppen/Völkern) die durch Sympathie, Vertrauen, Zuneigung (Empathie) und gegenseitige Achtung gekennzeichnet ist. Nach neuesten Studien beeinflussen weniger Ernährung oder Sport die Gesundheit der Menschen, sondern vielmehr soziale Kontakte und Freundschaften. Menschen sind nun einmal soziale Wesen, die nur dann zufrieden und gesund leben können, wenn sie in…

Freundschaftswettkampf

Freundschaftswettkampf (friendship competition), Wettkampf für Auswahlmannschaften zur Pflege sportlicher Kontakte zwischen Vereinen, Landesschwimmverbänden oder Ländern. →Länderkampf Exkurs: Auf Beschluss ihrer Sportleitungen führten die sozialistischen Länder bis zum Zusammenbruch des Ostblocks Jugendwettkämpfe der Freundschaft (JWdF) durch an denen Sportmannschaften aus Bulgarien, aus der CSSR, der DDR, der Koreanischen Volksrepublik, aus Kuba, aus der Mongolei, aus Polen,…

Front-Quadrant-Swimming

 „Front-Quadrant-Swimming“ („Vorder-Quadrant-Schwimmen“ oder "Schwimmen im vorderen Viertel"), Koordinationsvariante des Kraul-Armzuges, wobei der Zugarm immer noch nach vorn gestreckt ist, während der andere Arm in das Wasser taucht (Überlappung Stützphase).  Diese Technik, die erfolgreich von Thorpe und Hackett angewendet wurde, ähnelt dem uns bekannten →“Hand - über Hand-Schwimmen“ oder dem Schwimmen in →“Strecklage“ (die beiden Hände…

frontal

frontal(is) (frontal), (Anatomie) zur Stirn gehörig; stirnwärts, Frontalebene = parallel zur Stirn verlaufend  

Frontalbetrieb

Frontalbetrieb (frontal order), Organisationsform des Trainingablaufs, bei der alle Sportler zur gleichen Zeit gleiche Aufgaben erfüllen. Der Vorteil liegt in der schnellen und einfachen Organisation, der Überschaubarkeit, der Beeinflussung der gesamten Trainingsgruppe. Nachteilig wirkt sich die begrenzte individuelle Einflussnahme und Förderung selbstständiger Aktivitäten der Sportler aus. Beispiel (Video) aus dem Turnunterricht: https://www.youtube.com/watch?v=KhiB7rlDISU  (Zugriff 24.04.2019)

Frontalwiderstand

Frontalwiderstand (frontal resistance) →Formwiderstand