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Ausschwimmen-WK

Ausschwimmen-WK (swimm off), zusätzlicher Lauf für Wettkampfteilnehmer, die sich in Vor- oder Zwischenläufen für den letzten Platz im Zwischen- oder Endlauf qualifiziert haben. „Qualifizieren sich zwei oder mehr Schwimmer aus den Vor- oder Zwischenläufen für den letzten Platz in Zwischenläufen oder im Endlauf, ist in Absprache mit allen Beteiligten festzulegen, zu welchem Zeitpunkt ein besonderer…

Außenbahn

Außenbahn (outer lane), Randbahn eines Wettkampf(schwimm)beckens, die wegen der geringeren Übersicht und zumeist durch verstärkte Wellenbildung dem Schwimmer ungünstigere Voraussetzungen bietet. Deshalb werden die Bahnen nach Zeiten gesetzt, so dass die schnelleren Schwimmer in den Genuss der Mittelbahnen kommen und die langsameren mit der Außenbahn vorlieb nehmen müssen. Letztlich ist sie aber genau so lang…

Außenrotation (des Unterschenkels)

Außenrotation des Unterschenkels (lateral rotation of the lower leg), schwungvolle Bewegung bei der Brust-Beinbewegung unter Beteiligung des geraden Schenkelmuskels und des Spanners der Oberschenkelbinde. Die Außenrotation ist nur durch die Beugung im Kniegelenk möglich und mit erheblicher Belastung der Seitenbänder verbunden.  →Schwimmerknie.

Außenseiter

Außenseiter (outsider), Person, die sich aus der Gemeinschaft ausschließt oder ausgeschlossen wird oder Teilnehmer an einem Wettbewerb ohne Erfolgschancen. Im Sport zumeist einzelne oder mehrere Sportler, die von einer Gruppe (Trainingsgruppe, Mannschaft) ausgegrenzt werden. Die Ursachen können mannigfaltig sein, aggressiv - antisozial („Streithammel“, unkollegial, Schlägertyp, Streber) oder introvertiert-schüchtern (scheut Belastung, leistungsschwach usw.). Oft ist die…

Außensicht

Außensicht (external view) →Bewegungsvorstellung

außer Form

„außer Form“ (out of shape; unfit), Zustand unzureichender sportlicher Leistungsfähigkeit  

Ausstrahlung

Ausstrahlung (charisma) →Charisma  

Auswahl

Auswahl (selection), etwas nach bestimmten Vorstellungen aus einer Menge aussuchen. Im Leistungssport eine unentbehrliche Maßnahme zur Bildung von Leistungsgruppen, Auswahlmannschaften (→Nominierung) auf der Grundlage möglichst objektiver Kriterien →Sichtung, →Talentauswahl, →Eignungsmerkmale, →Förderung, Exkurs: Wenn ich einen Anzug auswähle, dann kann ich ihn anpropieren und mich für oder gegen den Kauf entscheiden. Bei der Auswahl eines Menschen…

Auswerter

Auswerter (protocol-analyzer), Kampfrichter, der die Ergebnisse der Zieleinlauf- und Zeitmessanlage anhand der Backup-Zeiten und der von den Zielrichtern festgesetzten Platzierung kontrolliert. Sind nicht alle Zeiten fehlerfrei registriert, legt er nach § 134 (Zeiten und Platzierungen) fest. Bei Handzeitnahme überprüft er die Übereinstimmung der Reihenfolge des Einlaufs mit den Zeiten und legt die endgültige Reihenfolge ebenfalls…

autochthon

autochthon (autochthon), griech. autochthon „bodenständig, eingeboren, alteingesessen“; hier im Sinne von „ortsständiger“, in der Embryonalentwicklung angelegter Muskulatur, wie die Muskulatur zur Aufrichtung des Rückens, die sich beidseitig entlang der Wirbelsäule erstreckt und diese aufrichtet und stabilisiert. Deshalb wird sie auch als Rückenstrecker (Musculus erector spinae) bezeichnet. Gegensatz = „eingewanderte“ (allochthone) Muskulatur. mehr zum Thema:  http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_erector_spinae…

Automatisierung

Automatisierung (automation), lat. automatus „aus eigenem Antrieb“; Organisation technischer Vorgänge, die selbstständig und damit weitgehend ohne menschliches Zutun ablaufen In der Trainingswissenschaft die „durch häufiges Üben bewirkte Vervollkommnung bzw. Perfektionierung motorischer Handlungen, die eine bewusste Ausführung und Kontrolle entbehrlich macht“, ohne dass das Bewusstsein völlig ausgeschaltet ist und bei Störungen eingreifen kann (Schnabel & Thieß,…

Autonomie

Autonomie (autonomy), griech. autonomía „Eigengesetzlichkeit, Selbstständigkeit“; Möglichkeit, das eigene Handeln selbst bestimmen zu können und weitgehend unabhängig zu sein. Autonomie kann sich auf Personen, aber auch auf Gruppen/Institutionen beziehen. Im Sport kann Autonomie verstanden werden als Ausdruck einer soziologischen und organisatorischen Selbstständigkeit (z.B. mit eigener „Gesetzgebung“ in Sachen Doping). →Selbstorganisation Exkurs: Obwohl die 69. Generalversammlung…

Autorität

Autorität (authority), auf Kompetenz beruhender Führungsanspruch (→Führungskompetenz) gegenüber Personen bzw. einer Gruppe (funktionale Autorität) oder auch nur Anerkennung durch andere (persönliche Autorität). Die Autorität des Trainers beruht zunächst auf seinem sozialen Status als Leiter einer Gruppe (Trainingsgruppe, Schwimmabteilung, Förderkader, Nationalmannschaft). In dem Sinne kann er Weisungen erteilen, letztlich  „Macht“ ausüben. Pädagogisch wirksamer ist aber, Autorität…

Autosuggestion

Autosuggestion (autosuggestion), griech.-lat. „Selbstbeeinflussung“; Form des psychologischen Trainings, durch Einreden (suggerieren) den eigenen Willen oder eine Vorstellung zu beeinflussen. Der Erfolg hängt von der häufigen Wiederholung, bildlichen Vorstellung und verbalen Bekräftigung (→Verstärkung) ab. Negative Formulierungen sollten dabei gemieden werden, z.B. statt „Ich rege mich nicht auf!“, besser: „Ich bleibe ganz ruhig!“ In letzter Zeit belegten…

auxotonisch

auxotonisch →Kontraktionsform, auxotonische

Aversion

Aversion (aversion), lat. von aversio „Ekel“; Abneigung, Widerwille gegenüber Personen oder Sachen. →Antipathie

Axon

Axon (effernt conducting nerve fibre), Fortsatz eines Neurons, der Nervenimpulse weiterleitet. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Axon

Azetylcholin

Azetylcholin (acetylcholin), Neurotransmitter („Vaguswirkstoff“), überträgt u.a. Erregungen vom Nerv zum Muskel. Weiter sind viele kognitive Prozesse an Azetylcholin als Botenstoff gebunden. So ist die Alzheimersche Krankheit auf Azetylcholin-Mangel zurückzuführen. Es scheint auch bei Lernvorgängen eine maßgebliche Rolle zu spielen (Wikipedia). Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Acetylcholin

Azidose

Azidose (acidosis), lat. acidum „Säure“; extreme Übersäuerung des Blutes/Gewebes. Die Azidose ist im Sport in der Regel stoffwechselbedingt (metabolische Azidose), vereinzelt auch atmungsbedingt (respiratorische Azidose/ Hypoventilation). Azidose tritt zumeist nach intensivem Training unter anaeroben Bedingungen (GAII, SA, WA) auf, indem der pH-Wert unter 7,3 sinkt. Bei pH-Werten gegen 6,4 wird die Glykolyse durch Enzymhemmung abgebrochen, womit…

azyklisch

azyklisch (acyclical), im Sport auf nicht kreisförmige, sich nicht wiederholende Bewegungsform bezogen, wie z.B. im Schwimmen der Start oder die Wende. →Bewegung, azyklische