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Fehlergrenze

Fehlergrenze (erroer margin; tolerance), vereinbarte oder garantierte Höchstwerte für positive oder negative Abweichungen der Anzeige (Ausgabe) einer Messeinrichtung (WIKIPEDIA). Fehlergrenze ist nicht identisch mit Messfehler oder Messunsicherheit Beim Umgang mit Messgeräten im Training (von der Stoppuhr bis zur „Diagnosebank“ und dem Laktatanalyser) sollte für eine objektive Interpretation der Ergebnisse die Fehlergrenze/breite bekannt sein. So stimmen…

Fehleridentifikation

Fehleridentifikation/Fehlererkennung (defect detection;error detection) →Fehleranalyse

Fehlerkorrektur

Fehlerkorrektur (faults, correction of), Beseitigung von Fehlern, im Sport vorrangig „Maßnahme zur Beseitigung von Bewegungsfehlern“ (Krüger in Schnabel & Thieß, 1993, S.294). Dem geht die Fehleranalyse voraus. Das Beherrschen der Fehlerkorrektur gehört zum A-B-C des Trainers. Ihr Ausmaß sollte an die Phasen des motorischen Lernprozesses (→Lernen, motorisches) angepasst sein, d.h. entsprechend des Aufnahmevermögens und der konditionellen…

Fehlerkorrektur, direkte

Fehlerkorrektur, direkte (faults correction, direct), unmittelbare Konzentration auf den zu korrigierenden Fehler durch folgende Maßnahmen: Fehler einschließlich theoretischem Hintergrund erläutern, falsche und richtige Bewegungsausführung gegenüberstellen, Anweisung gezielt auf den Fehler und Konzentration auf anforderungsgerechte Koordination (Schramm, 1987). →Fehlerkorrektur, indirekte

Fehlerkorrektur, indirekte

Fehlerkorrektur, indirekte (faults correction, indirect), Beseitigung des Fehlers durch Veränderungen in Umfeld des Sportlers (veränderte Aufgabenstellung oder Übungsbedingungen). →Fehlerkorrektur, →Fehlerkorrektur, direkte Maßnahmen sind: Einsatz ergänzender Übungen an Land und im Wasser, veränderte Bewegungsaufgabe bei bewusster Bewegungswahrnehmung, Einsatz von Geräten und Übungen zur Schulung des taktilen Empfindens, verändertes Frequenzverhalten und Zurückgehen auf vorangegangene Übungsstufen (Schramm, 1987).…

Fehlermanagement

Fehlermanagement (mistake management), Fortlaufende Optimierung des Prozesses von Fehler entdecken, diagnostizieren und korrigieren. In größeren Strukturen (Unternehmen, Kliniken) ist Fehlerkultur Bestandteil der Unternehmens- bzw. der Führungskultur. Dabei geht es um einen offenen Umgang mit Fehlern als Voraussetzung diese bereits im Ansatz zu erkennen und zu verhindern. Dazu wird das Fehlermanagement in verschiedene Phasen eingeteilt: Fehlererkennung:…

Fehlhaltung

Fehlhaltung (postural deviation) →Haltungsfehler

Fehlstart

Fehlstart (false start), Im Wettkampf starten vor dem Startsignal.  „Der Schiedsrichter und der Starter sind berechtigt zu entscheiden, ob der Start einwandfrei ist. Erkennen sie auf Fehlstart, wird bei der Ein-Start-Regel jeder Schwimmer, der vor dem Startsignal startet, nach Beendigung des Wettkampfes disqualifiziert. Sie müssen nach der Zwei-Start-Regel beim ersten Fehlstart die Schwimmer zurückrufen. Das…

Fehlstartleine

Fehlstartleine (false start line), Leine im Abstand von 15m zur Startbrücke, die durch den Starter bei einem Fehlstart (Zweistartregel) fallengelassen werden muss. Im Training eignet sich die 15m Distanz gut für Sprintaufgaben (15m „Kopfdurchgang“).

Feindbild

Feindbild (concept of the enemy), „vorurteilsbeladenes Konzept eines erklärten Gegners von einer Gruppe von Menschen gleicher Gesinnung oder Ausrichtung" (Wiktionary) Im Sport übertragen auf den sportlichen Gegner. Das Konfliktpotential zum Feindbild liegt im falsch verstandenen Leistungssport selbst. In Wettkämpfen vieler Sportarten geht es darum, den Gegner in seinem Handlungsspielraum zu beschneiden, beim Erreichen seines sportlichen…

Feinform

Feinform (fine form) →Feinkoordination             

Feinkoordination

Feinkoordination (fine co-ordination), nach dem Phasenmodell motorischen Lernens (Meinel & Schnabel, 2007) Ziel der zweiten Phase, ein fehlerfreier, dem angestrebten Leitbild voll entsprechender Bewegungsablaufs als Voraussetzung für höhere Leistungen und eine relativ hohe Beständigkeit. Wick (2005) nennt als neues Qualitätsmerkmal „eine deutliche Leistungssteigerung verbunden mit einer gewissen Leichtigkeit im Bewegungsvollzug“ (S.116).  →Differenzierungsfähigkeit Das betrifft nicht…

Feinmotorik

Feinmotorik (fine-motor behaviour), Bewegungsfertigkeit im fortgeschrittenen oder ausgereiften Lernstadium (Wikipedia), vor allem bezogen auf Bewegungsabläufe der Hand-Fingerkoordination, aber auch Fuß-, Zehen-, Gesichts-, Augen- und Mundmotorik. Gegensatz: →Grobmotorik Mangelnde Feinmotorik zeigt sich bereits frühzeitig beim Schreibverhalten des Kindes: verkrampfte Schreibhand, labile Stifthaltung, falsche Heftlage, was in „Malunlust“ umschlagen kann, wenig automatisierter Bewegungsablauf beim Schreiben oder eine…

Feldforschung

Feldforschung/Feldexperimente (field research), empirische Forschungsmethode, die unter „Feldbedingungen“, d.h. sportnah durchgeführt werden. Dadurch sind die Aussagen stärker auf die konkrete Anwendungssituation ausgerichtet (ökologische Validität). So erlaubt der Stufentest im Wasser für Schwimmer präzisere Aussagen zur Trainingsgestaltung als ein Ergometertest im Labor. Zudem haben wir im Schwimmen, ob in der Schwimmhalle oder im Strömungskanal, ein recht…

Feldtest

Feldtest (field test), Test unter den spezifischen Bedingungen der Sportart, wobei die gegenüber dem Labortest auftretenden Störgrößen (Wetter, Strömung usw.) in modernen Schwimmhallen oder im Strömungskanal gering sind (→Stufentests). →Feldforschung  „Die Spezifik solcher Untersuchungen und deren mögliche Komplexität heben gewisse Ungenauigkeiten in der Standardisierung äußerer Bedingungen fast auf, vor allem dann, wenn deren Einfluss auf…

Ferien

Ferien (holiday) →Schulferien

Fernwettkampf

Fernwettkampf (tele-competition), Wettkampfform, bei der die Teilnehmer nicht zusammen in der gleichen Wettkampfstätte gegeneinander schwimmen, die Wettkampfzeiten aber gemeinsam erfassen und werten, so die Wettkampfstätten das erlauben (z.B. gleiche Bahnlänge). Vorteil: ökonomisch, da Reisekosten, Reisezeit und Startgeld gespart werden. Nachteil: Fehlen der direkten Auseinandersetzung, unterschiedliche Wettkampfstätten („schneller“ oder „langsamer“ Pool)

Fertigkeit

Fertigkeit (skill), auf der Grundlage von Fähigkeiten durch Übung angeeignete Komponente einer Tätigkeit oder Handlung, die sich durch hohe Stabilität, Ökonomie, Leichtigkeit und Sicherheit auszeichnet (Hirtz, in Röthig & Prohl,2003, S.196). Man unterscheidet: motorische Fertigkeiten (elementar wie gehen, Springen…) oder sportmotorisch (Schwimmen, Rudern…), kognitive Fertigkeiten (Rechnen), kognitiv-motorische Fertigkeiten (Schreiben, Musizieren…), soziale Fertigkeiten (geschickter Umgang mit…

Fertigkeit, kognitive

Fertigkeit, kognitive (cognitive skills) →Kognition

Fertigkeit, motorische

Fertigkeit, motorische (motor skills) →Bewegungsfertigkeit